Dragutin Banic
*1979 in Remscheid (D)
lebt und arbeitet in Köln

Ausbildung

2006–2012 Studium Freie Kunst / Hochschule für bildende Künste Braunschweig 

bei Prof. Walter Dahn

Möglichkeiten des Bescheidenen
 
Stille Bilder und Objektedie in der Streuung, nicht in der kompositorischen Verdichtung, ihre Wahrheit finden, grüne, blaue, gelbe, schwarze, rote, der Geometrie und der Natur abgeschaute Formen, Punkte, Linien und Flächen, Quadrate, Rechtecke, Dreiecke, Punkte, nicht allzu genaue rechte Winkel, auch kleine Wolkenformen und schließlich der menschlichen Kultur entnommenes Gegenständliches, das dann ein geometrisches Echo in sich trägt, etwa in Form eines Küchentuches, eines Regenrohes und kleine, handgeformte oder als Ready Mades eingebrachte Objekte der Alltagswelt im Modellbauformat, zum Beispiel  Mauerstücke, Mülltonnen, Müllsäcke oder Straßenlaternen, beanspruchen künstlerische Autonomie und halten dabei die Betrachter auf Abstand. Wie Intarsien schwimmen sie in grauen, weißen und schwarzen Bildgründen, die bald deckend, bald durchscheinend einen abstrakten Bildort bilden. Eine aufgeschnittene Konservendose trägt Dragutin Banics Befasstsein mit Straßen und Hinterhöfen (engl. backyards) vor. Große Weite und verdichtete Kleinheit treffen in einer stillen Konversation zusammen, nicht um sich zu etwas Größerem zu verabreden, sondern die formalen und inhaltlichen Möglichkeiten des Bescheidenen möglichst weitgehend zu explorieren. 
 
Text von Marietta Franke, Copyright

photography:

Mareike Tocha

Bozica Babic




Built with Berta.me

.